© Jan Blanke

Naturschutzgebiet Os bei Süderbrarup

Durch Gletscher geschaffen

Klappertopf © Kristina Achilles

Kern des Schutzgebiets ist ein ursprünglich ca. 500 m langer und 9 m hoher Damm, ein so genanntes Os. Dieses entstand während der letzten Eiszeit. Beim Abschmelzen eines Gletschers häuften sich Ablagerungen in Form eines lang gezogenen Walls auf dem Untergrund an. Vor 120 Jahren wurde ein Teil des Oses abgetragen und zum Bau des benachbarten Eisenbahndammes verwendet.

Trotz seiner geringen Größe von nur 30 ha bietet das Os mit den angrenzenden Niederungsbereichen wichtige Rückzugsräume für viele in der modernen Agrarlandschaft selten gewordenen Pflanzen und Tiere. Die Vegetation setzt sich dabei aus seltenen, an nährstoffarme Verhältnisse angepasste Pflanzen zusammen. Häufig ist die Besen-Heide, die dem Os auch den Namen „Heidberg“ gab. Auf trockenen Standorten kommen außerdem u. a. Wiesen-Flockenblume und Rundblättrige Glockenblume vor. In den direkt angrenzenden feuchten Niedermoorwiesen siedeln Orchideen, Kleinseggen und Sumpfdotterblumen. Insgesamt können fast 30 Arten der Roten Liste gefährdeter Pflanzenarten angetroffen werden. Die Trockenrasen und Heideflächen sind Lebensraum eng an diese Standortverhältnisse angepasster Insektenarten, wie der Gefleckten Heidelibelle, des Hauhechel-Bläulings und des sehr seltenes Schwalbenschwanzes. Um die Artenvielfalt zu erhalten, wird das Gebiet von einer Wanderschafherde beweidet. Ergänzend wird regelmäßig der Gehölzbewuchs reduziert, um die Beschattung der an offene Standorte angepassten Pflanzen zu verringern und ein offenes Landschaftsbild zu erhalten. Die Niederungsflächen werden von Rindern beweidet oder als Wiese genutzt. Das Gebiet wird vom Naturschutzverein Süderbrarup betreut.

Kontakt

Schutzgebietsbetreuung
Naturschutzverein Süderbrarup
Ulf Martensen
24392 Saustrup
Telefon: 04641-8348
ulf@martensen.org

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Das 120 ha große Naturschutzgebiet Reesholm liegt 10 km östlich von Schleswig. Es handelt sich um eine weit in die Schlei hineinragende Halbinsel, welche größtenteils nur wenige Dezimeter über der mittleren Wasserlinie liegt. Dieser Teil wird bei Hochwasser häufig überflutet, so dass sich dort botanisch wertvolle Salzwiesen­gesellschaften und Brackröhrichte finden. Im südlichen Bereich der Halbinsel befindet sich eine höher gelegene, flache Moränen­platte mit sandigem, mageren Grünland.

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Das Naturschutzgebiet umfasst rund 10 Kilometer des Dannewerks (östlicher Teil des Krummwalls, Hauptwall und Margarethenwall), die Wallanlagen um die ehemalige Wikingersiedlung Haithabu am Haddebyer Noor. Außerdem zählen einen Teil der nördlich davon liegenden, bewaldeten Hochburg und der westlich des Ochsenwegs liegende Teil des Kograbens zum Naturschutzgebiet. Es wird in weiten Teilen geprägt von Sandmagerrasen, Borstgrasrasen und kleinflächigen Zwergstrauchheiden.

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Das ca. 38 ha große Esprehmer Moor ist der Rest eines ehemals 400 ha großen Moores, welches Ende der 60er Jahre fast vollständig kultiviert wurde. Die vielen bäuerlichen Torfstiche sind heute Lebensraum von Feuchtheiden und Torfmoospolstern. Typische Pflanzenarten sind Wollgras, Weißes Schnabelried und Rundblättriger Sonnentau. Unter den Tieren finden sich Hochmoorbläuling, Moorfrosch, Kreuzotter und Ringelnatter.

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Der Bültsee liegt 6 km nordwestlich von Eckernförde und gilt als einer der letzten noch einigermaßen nährstoffarmen Seen in Schleswig-Holstein und in Deutschland. Es handelt sich um ein Toteisloch, das in der letzten Eiszeit entstanden ist. Der See wird vom Grundwasser gespeist und hat weder Zu- noch Abfluss. Die Wasserfläche befindet sich im Eigentum der Gemeinde Kosel, die angrenzenden Flächen gehören der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein.

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Kern des Schutzgebiets ist ein ursprünglich ca. 500 m langer und 9 m hoher Geländerücken, ein so genanntes Os. Dieses entstand während der letzten Eiszeit durch Ablagerungen der Gletscher. Die Vegetation setzt sich aus seltenen, an nährstoffarme Verhältnisse angepasste Pflanzen zusammen. Durch die Verzahnung mit den angrenzenden Niederungsbereichen findet sich in dem kleinen Gebiet eine enorme Artenvielfalt.

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Das NSG Schleimündung ist eine Halbinsel am nördlichen Ufer der Schleimündung, östlich von Maasholm. Es handelt sich um eine natürliche und sehr abwechslungsreiche Strandwalllandschaft. Die östliche Küstenlinie ist eine typische Flachküste mit Strand, Dünen, Strandwällen und Trockenrasen. An der Westseite sind Nehrungshaken mit ausgeprägten Windwatten ausgebildet. Das Gebiet ist ein bedeutendes Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet für nordische Zugvögel.

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Das NSG Schwansener See liegt auf der Halbinsel Schwansen direkt an der Ostsee zwischen den Orten Damp im Süden, Schönhagen im Norden und Dörphof im Westen. Der Schwansener See mit einer Größe von ca. 110 Hektar wird von einer schmalen Nehrung von der Ostsee getrennt. Er ist umgeben von einem geschlossenen Schilfröhrichtsaum, Salzwiesen und landwirtschaftlich genutzten Weideflächen. Das gesamte Naturschutzgebiet verfügt über insgesamt 215 Hektar.

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